Duales Studium Maschinenbau Erfahrungen

Wir haben mit Philipp Pagels, einem ehemaligen Dualen Studenten im Fachbereich Maschinenbau, gesprochen. Er teilt seine Erfahrungen, die während seinem Dualen Studium Maschinenbau gemacht hat. Viel Spaß!

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden?

Rückblickend gesehen, die beste Entscheidung meines Lebens! Warum? Das erfährst Du jetzt… gespickt mit jeder Menge Tipps, Tricks und Augenöffner aus der Praxis! Viel Spaß beim Erkunden…

Für alle Interessierten für ein Duales Studium: Du bist hier genau richtig. Warum?

Projekte, wie die Infoplattform von Nils Wintersbach und Jonathan Neuscheler, bieten Dir eine umfassende Entscheidungsbasis, die ich damals gern gehabt hätte. So stand ich vor einige Hürden und musste viel ausprobieren, um diese überwinden zu können.
Und hier kommt schon mein erster Tipp: Nutze die Abkürzung von http://duales-studium-insight.de und verwende die Infos der Plattform, um Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen und Deine eigene Entscheidung zu treffen. Viel Erfolg dabei!

Der Weg zu meiner Entscheidung:

Der Plan für meinen Studienweg entstand im Laufe der Oberstufe, 2 Jahre vor dem Abitur. Angefangen hat es mit dem Gedanken, was ich definitiv nicht machen wollte und für was ich mich interessiere. Darüber hinaus war es mir wichtig, dass auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein breiter Bedarf für die potentielle Studienrichtung existiert. Ach und nicht zu vergessen… um Geld wollte ich mir während meines Lebens keine Sorgen machen wollen.

Meine damalige Zielmarke: 5000 Euro im Monat müssen nach dem Studium drin sein

Was Brutto / Netto bedeutet, war mir damals noch nicht so wichtig. Mehr zum Thema Einkommen findest Du am Ende des Beitrags…

Relativ schnell stand für mich folgende berufliche Richtung fest: Ingenieur in der Automobilindustrie im Umfeld  der Forschung und Entwicklung. Die Basis dafür sollte ein Studium werden, mit der Studienrichtung Maschinenbau oder Mechatronik.

Ziel gesetzt und weiter geht’s… Die Umsetzung:

Der nächste Schritt, der zu klären war, war die Frage nach dem „Wie“… wie kann ich diese Ziele realisieren.
Die Thematik Praxisbezug war mir sehr wichtig, deshalb entschied ich mich für ein Schülerpraktikum in einer VW Autohaus Werkstatt. Mein Ziel war es auszuprobieren, ob eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker, als Vorbereitung für meine Studienpläne tatsächlich Sinn machen könnte.
Das Ergebnis vom Experiment: Nach einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Autohauses konnte ich diese Idee mit ruhigen Gewissen streichen.

Mein Tipp: Auch im Nachhinein kann ich bestätigen, dass eine vorgeschaltete Ausbildung 3 Jahre gewesen wären, ohne nennenswerten Mehrwert für den späteren Berufsweg als Ingenieur.

Studium an der Universität?
Auf Grund meines damaligen Gedanken und Wunsches, dass ich einen hohen Praxisbezug im Studium bevorzuge, konnte ich ein Studium an einer Universität ausschließen.

Was gibt es also noch für Alternativen?
Von einem Dualen Studium hatte ich damals immer mal wieder gehört. Die Kombinatorik von Theorie, Praxis im Unternehmen und eine monatliche Vergütung waren für mich damals sehr überzeugend.  Warum also nicht?

Zu gut, um Wahr zu sein?

Zunächst war ich der Ansicht, dass die Unternehmen, die diese Art von Studium anbieten, nur die besten Abiturienten suchen und nominieren. Abiturienten also mit einem Notendurchschnitt von besser als 1,5. Dachte ich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich! Was mich bei dem Punkt echt geschockt hat, berichte ich Dir später im Teil des Interviews „Welche Voraussetzungen Du für ein Duales Studium tatsächlich benötigst“

Safety first… Mein Plan B:

Von diesem Glaubenssatz geführt, hatte ich die FH in Zwickau am Tag der offenen Tür besucht und mich basierend auf den Informationen schließlich in den Studiengang Kraftfahrzeugbau eingeschrieben. Damals mein Plan B.

Gepusht von der Motivation Dual zu studieren, setzte ich anschließend meine gesamte Energie in den Bewerbungsprozess. Wie heißt es doch so schön? „Probieren geht über Studieren“ So entschloss ich mich dazu, mich bei allen Konzernen, Firmen und Unternehmen in der Automobilindustrie zu bewerben, die ein Duales Studium Fachrichtung Maschinenbau oder Mechatronik angeboten hatten.

Meine 5 besten Tipps für Deine ersten Bewerbungen:

  1. Lese Dich in das Thema „Erstellen der perfekten Bewerbung“ ein
  2. Nimm Live Beratungen von Spezialisten war (Angebot in Deiner Schule?)
  3. Mach Dir Gedanken, wie Du im Haufen der Bewerbungsmappen herausstechen kannst… direkt auf dem ersten Blick. Wie wäre es z.B. mit einem besonderen Foto von Dir, aber immer noch professionell! Lass Dich bei einem jungen Fotografen beraten
  4. Wer innerhalb Deiner Familie könnte Dir helfen? Das ist Dein Netzwerk… nutze es!
  5. Haben Deine Eltern Ahnung von Bewerbungen? Ehrlich? Wie lang ist deren letzte Bewerbung her? Würdest Du sagen, dass Deine Eltern Dir w i r k l i c h sagen würden, wenn Deine Bewerbung M I S T ist?

Think About It

 

Was hast du studiert und beschreibe dein Studiengang kurz?

Mein Studium an der DHBW Mannheim Fachrichtung Maschinenbau habe ich im Jahr 2009 erfolgreich abgeschlossen.
Rückblickend würde ich das Studium in drei Teile untergliedern.
Teil1:
Das erste und zweite Semester, um die Basics aus der Oberstufe aufzufrischen und zu teilweise etwas zu erweitern. Die Geschwindigkeit im Vergleich zur Schule wird Dich beeindrucken. Ist jedoch gar kein Problem. Du hast es ja schon mal gehört. 🙂

Teil2:
Während des dritten und vierten Semesters ging es deutlich tiefer ins Detail. Das verfolgte Ziel war, Dir als angehenden Ingenieur eine breite Wissensbasis zu vermitteln. Meiner Meinung nach die schwierigste Phase im Laufe des Studiums

Teil3:
Im letzten Drittel entscheidest Du Dich für Deine gewünschte Vertiefungsrichtung. Mein Tipp: Triff die Entscheidung entsprechend Deiner Interessen und richte Dich nicht allein nach Möglichen Anforderungen des Unternehmens. Überlege Dir eine stichhaltige Argumentation für Deinen Entscheidungswunsch, um im Zweifel Deinen Ansprechpartner im Unternehmen überzeugen zu können. Wichtig und hilfreich sind dabei Argumente und Vorteile für Deinen Chef und dessen Abteilung, aber auch für das Unternehmen selbst.

Details findest Du hier.

 

Was gefällt dir an deinem Studium?

Besonders gefallen an meinem Studium, hat mir die Flexibilität bei der Wahl der Themen für die Studienarbeiten. So war es mir möglich, das Duale Studium mit Aktivitäten bei der Formula Student Germany zu verbinden.

Das ist mein persönlicher Geheimtipp für Dich:
Engagiere Dich als Dualer Student in einem bestehenden Formula Student Team an Universitäten oder Fachhochschulen in Deiner Nähe! So bleibt der Aufwand für die Organisation des Teams gering und Du erarbeitest Dir als Teammitglied zusätzliche wertvolle Praxiserfahrungen.

Das geht?

DART Racing Team
DART Racing Team

Beim Smart-Engineers-Club, habe ich einige Impressionen von meiner Zeit im DART Racing Team der TU Darmstadt veröffentlicht. Wenn Du neugierig bist, schau mal vorbei.

Darüber könnte ich ein Buch schreiben… vielleicht ganz kurz:

Im Team war ich zuständig für das Bremssystem des Rennwagens und konnte wertvolle Kontakte und Kapazitäten in Hinblick auf Fertigung und Prüfstände bei Continental verwenden, meinem damaligen Partnerunternehmen vom Dualen Studium. Ein echter Mehrwert für das Team und für mich überaus praktisch, um alle Themen bewältigen zu können.
Auf meiner Website findest Du einige Fotos meiner damaligen Entwicklungen: Einem ABS tauglichen Bremssattel und Karbon-Keramik Bremsscheiben, welche speziell für den Rennwagen Delta’09 entwickelt wurden.

Mein Fazit:

Die mit Abstand effektivste Zeit in meinem Studium… selbst meine Prüfungsergebnissen im 5. und 6. Semester waren die besten des ganzen Studiums!

Ganz klar: Meine Empfehlung!

 

Was macht dir keinen Spaß?

Generell hat alles im Leben eine Medaille. Damit gemeint ist, dass es irgendwie immer Vorteile und Nachteile gibt.

Prüfungsstress?

An dieser Stelle sollte man Dir nicht verschweigen, dass von Dir als Dualer Student eine Menge abverlangt wird. Besonders gegen Ende eines jeden Semesters fällt es oft schwer Prioritäten zu setzen. So wirst Du Dich oftmals entscheiden müssen, für welche Prüfung Du mehr oder weniger lernst. Meiner Erfahrung nach wird Dein Kurzzeitgedächtnis besonders gefordert.

Maschinenbauer haben es einfach gut…

Einen entscheidenden Vorteil hat das Maschinenbau Studium gegenüber vielen anderen Studiengängen! Der größte Teil der vermittelten Inhalte basiert auf Logik, Verständnis und dessen Anwendung.
Das Gute daran: Der Anteil der Prüfungen, bei denen Du ordnerweise Skripte paukst und auswendig lernst, hält sich in Grenzen. (Bei Studiengängen wie BWL ist das leider an der Tagesordnung)

Was noch? Was hätte noch besser sein können…

Weiterhin hätte ich mir zusätzliche Freiheiten für das Selbststudium gewünscht. Da das eher dem Studienalltag an einer Universität prägt, blieb mir nur eine Entscheidung übrig:

Das Beste aus der Situation zu machen und meinen Weg und Wünsche in den Studienalltag der DHBW zu integrieren.

 

Welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach für ein Duales Studium mitbringen?

Belastbarkeit…

Generell gesehen ist für ein Duales Studium ist eine gewisse Belastbarkeit erforderlich, daher ist es für Dich definitiv von Vorteil, wenn Du parallel zur Schule etwas gearbeitet hast.
Zum Beispiel habe ich mir, in der Zeit vom Abitur, mein Auto über einen Job bei Mc Donalds finanziert. Natürlich möchte ich damit nicht jedem empfehlen bei Mc Donalds zu arbeiten. Wenn Du etwas Besseres hast, was vielleicht mit Deiner angestrebten Berufsrichtung zu tun hat, dann mach das! Denk mal drüber nach!

Interessierst Du Dich für Technik?

Speziell für den Studiengang Maschinenbau ist ein grundsätzliches Interesse an Technik hilfreich. Das fängt bereits während Deiner Kindheit an… bei der kreativen Arbeit mit Lego Technik!

Mathe / Physik… echt jetzt?

Darüber hinaus wäre es für Dich praktisch, wenn Du Mathematik und Physik als Leistungskurs zum Abitur gemeistert hast. Das ist keine Pflicht, macht es Dir jedoch einfacher einige Themen im Studium schneller zu verstehen.
Bei  der Wahl der Leistungskurse für Dein Abitur, möchte ich Dich bitten, genau zu überlegen was Dir später helfen wird! Meine Erfahrung: Der scheinbar steinigere Weg, zahlt sich später doppelt und dreifach aus… versprochen!

Was ich Dir noch versprochen hatte:

Zu dem Thema, dass nur die besten Abiturienten für die Unternehmen interessant sind:
Das trifft für die Top Arbeitgeber definitiv zu! Meine Bewerbung an z.B. AUDI und BMW hatte ich nach bereits einer Woche wieder zurück… ein Versuch war es Wert!
Um bei diesen Unternehmen zu landen, ist ein Praktikum Mindestvoraussetzung. Darüber hinaus könnte Vitamin B definitiv hilfreich sein.

Was mich tatsächlich umgehauen hatte:

Beim ersten Kennenlernen von meinen Kommilitonen, konnte ich es kaum glauben… Sogar mit einem Durchschnitt von 3,5 konnte der ein oder andere Unternehmen für ein Duales Studium finden. Zwar hatten diese auch Ihre Schwierigkeiten das Studium zu meistern, aber ein Unternehmen für ein Duales Studium zu finden, ist IMMER möglich.
Der Trick: Suche Dir weniger bekannte Unternehmen heraus, die eventuell von den Ballungsräumen etwas abgelegen sind. Damit verbunden ist ein geringeres Aufkommen von Bewerbern, damit wachsen Deine Chancen!

Bei der DHBW Mannheim findest Du hier alle Partnerunternehmen, die im Bereich Maschinenbau ein Duales Studium anbieten.

Ich wünsche Dir Viel Erfolg bei der Suche. 🙂

 

Wie stressig empfindest du dein Duales Studium?

Das ist eine beliebte Frage zu einem der häufigsten Vorurteile zum Dualen Studium. Die Beantwortung lässt sich kaum pauschalisieren und ist sehr individuell.
Persönlich gesehen empfand ich, dass das Stresslevel im Allgemeinen gut zu bewältigen war. Das Beweisen denke ich, meine zusätzlichen Aktivitäten beim DART Racing Team.

Die Prüfungsphasen zu bewältigen war definitiv herausfordernd. 5 bis 10 Prüfungen in einer Woche zu meistern, das ist nicht jedermanns Geschmack. Dazu kommen zahlreiche Praxisarbeiten, die während Deiner Zeit im Unternehmen erstellt werden müssen. Zeit für Langeweile gab es daher, ganz ehrlich gesagt kaum.

Mein Tipp: Die 3 Jahre an der DHBW sind sehr eng getaktet. D.h. sobald Du eine Hürde geschafft hast, steht direkt im Anschluss die nächste vor Dir. Versuche es daher unbedingt zu vermeiden, dass Du eine Prüfung wiederholen musst. Dadurch verhinderst Du eine Doppelbelastung, z.B. in Phase in denen Du Deinen Fokus ganz woanders haben solltest.

Das gute daran…

Wenn Du das packst, dann bist Du bestens gerüstet für den späteren Berufsalltag. In schwierigeren Phasen, in denen einige Kollegen wegen zu hohem Stress kapitulieren, wirst Du in der Lage das Pensum locker weg zu stecken und beste Arbeitsergebnisse zu liefern! Ein wesentlicher Vorteil, den Du schätzen wirst.
Solltest Du mal zweifeln, ob Du das packst… Führe Dir vor Augen, wie viele Studenten jedes Jahr diesen Studiengang absolvieren! Warum solltest Du es nicht auch schaffen?

 

Warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Die Frage konnte ich Dir am Anfang denke ich ganz gut beantworten.

 

Würdest du wieder Dual studieren und warum?

Rückblickend würde ich es genauso wieder machen, wieder Dual studieren.
Warum? Vielleicht die 5 wichtigsten Vorteile:

  1. Wertvoller Praxisbezug im Unternehmen
    Du lernst das Unternehmen kennen und baust Dir Dein erstes berufliches Netzwerk auf. Du bekommst in den Praxisphasen die einmalige Gelegenheit an Deinen Aufgaben zu wachsen. Fehler sind gar kein Problem, fehlende Präsentationstechniken können geübt werden, ohne dass Deine Karriere direkt in Frage gestellt wird. Diesen Vorteil hast nur Du als Dualer Student!
  2. Berufseinstieg im Unternehmen nach dem Studium
    Dein Vorteil zum Berufseinstieg ist, dass Du das Unternehmen, die Abteilungen und die Kollegen bereits kennst. Ideale Voraussetzungen für Deine Übernahme nach dem Studium!
    Tipp: Das Thema Berufseinstieg ist für viele Studenten von FH‘s und Uni’s oft eine Herausforderung
  3. Die monatliche Vergütung
    ermöglicht Dir finanzielle Unabhängigkeit vom Elternhaus und Studenten Jobs in der Gastronomie, die Dich nicht weiter bringen. So kannst Du Dich ideal auf das Studium konzentrieren.
  4. Ausreichende Flexibilität
    Um sich zum Beispiel in Rennteams bei die Formula Student auszutoben. Do it!
  5. Meine Mentoren bei Continental im Produktionswerk in Rheinböllen:
    Genau das Richtige für mich, um im rauem Umfeld eines Produktionsstandortes persönlich zu wachsen. Die Energie die in die Ausbildung der Dualen Studenten gesteckt wurde, war vorbildlich!
    Leider ist das in einigen Unternehmen nicht selbstverständlich!
    Mein Tipp: Frage selbstbewusst im Rahmen der Vorstellungsgespräche nach Details, wie die Praxisphasen gestaltet werden… da sollte nun einiges von Deinen Gesprächspartnern kommen, was für Dich interessant sein sollte.

 

Was war das coolste Erlebnis deines Studiums?

Philipp beim DART Racing Team

Du wirst es bereits ahnen…

Die Zeit beim DART Racing Team der TU Darmstadt, parallel zum Dualen Studium. Der Oberhammer und meine Empfehlung an jeden Studenten!

 

Weißt du schon wie es nach deinem Studium weitergeht?

Wenn Du wissen möchtest was aus mir geworden ist? Hier findest Du mehr zu mir:

  1. Hier findest Du mich auf XING, dem Netzwerk für Berufstätige…
    Tipp: Ein starkes und funktionierendes Netzwerk ist eines der wichtigsten Faktoren für Deinen Erfolg. Ich freu mich auf Deine Kontaktanfrage.
  2. Weil das Netzwerk besonders von vielen Ingenieuren unterschätzt wird, findest Du hier Deine Abkürzung als Berufseinsteiger, zu einem deutschlandweiten Netzwerk unter Gleichgesinnten: Der Smart Engineers Club!
  3. Den Smart-Engineers-Club findest Du auch auf Facebook.

Am Ende des Studiums warten zahlreiche Unbekannte auf Dich. Das größte Geheimnis wird über das Thema Jahresgehalt gemacht. Gegen Ende des Studiums weiß kaum ein Student, was er als Einstiegsgehalt zu erwarten hat. Da mir das genauso ging, habe ich meine besten Erfahrungen in einen Videokurs gepackt, den Du beim Smart-Engineers-Club finden kannst. Damit so viele Studenten wie möglich davon profitieren, biete ich diesen kostenfrei an. Nutze diese Chance!

Behalte Dir folgendes im Hinterkopf: Du hast nur diesen einen Berufseinstieg! Du hast nur eine Chance! Mach das Beste draus! #ThinkAboutIt

 

Duales Studium Maschinenbau Erfahrungen

Hast du Tipps für Leute, die auch in deiner Fachrichtung studieren wollen?

Im Laufe des Interviews habe ich versucht direkt die besten Tipps rauszuhauen. Vielleicht noch ein letzter Gedanke:

Weißt Du was einen erfolgreichen Ingenieur auszeichnet? Hier erfährst Du mehr…

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

 

Ich hoffe ihr konntet nun einen kleinen Einblick in das Duale Studium Maschinenbau erhalten. Habt ihr Fragen? Dann hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar. 🙂

7 Tipps für ein erfolgreiches Studium

7 Tipps für ein erfolgreiches Studium

Ein erfolgreiches Studium setzt sich natürlich aus den Theoriephasen, der Praxisphase und zum Schluss der Bachelorarbeit zusammen. Doch hier noch ein paar allgemeine Tipps, damit du dein Duales Studium so richtig rockst.

1. Gehe die extra Meile

Du willst einen guten Abschluss? Am liebsten die 1 vor dem Komma? Dann streng dich an. Nichts fällt einem zu. Gebe dich gut mit Dozenten, höre aufmerksam zu und lerne auch mal etwas, das nicht unbedingt vorgegeben ist. Das große Gesamtbild hilft dir sicherlich in der ein oder anderen Situation.

2. Sei aufmerksam

Manche deiner Kommilitonen werden sich sicherlich, das ein oder andere mal in der Vorlesung mit anderen Dingen beschäftigen. Doch wenn du erfolgreich sein willst, solltest du lieber zuhören und mitschreiben. Lasse dich von denen nicht ablenken und konzentriere dich auf dich.

3. Stelle Fragen

Der große Vorteil des Dualen Studiums ist, dass du in engem Kontakt mit den Dozenten bist. Ist etwas unklar? Dann frage nach. Du bekommst eine Antwort und der Dozent ist erfreut, da er sieht, dass doch jemand zuhört.

4. Lerne mehr als notwendig

Ein gutes Pferd springt knapp heißt es so schön. Klar kann man nur das nötigste lernen und hoffen, damit irgendwie durchzukommen. Doch wenn du einen super Abschluss haben möchtest solltest du auch mal mehr als notwendig lernen. Wer weiß wofür du es noch gebrauchen kannst.

5. Theoriewissen anwenden

Theorie und Praxis sind die zwei Säulen des Dualen Studiums. Versuche das Wissen, das du in der Theorie vermittelt bekommst immer gleich in deinem Unternehmen anzuwenden. Das hilft dir zum einen, das gelernte besser zu behalten und zum anderen hilft es deinem Unternehmen, da es neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft erhält. Somit wirst du zu einem wertvollen Mitarbeiter für dein Unternehmen.

6. Probeklausuren

Die Professoren und Dozenten behalten über Jahre ihren Stil bei. Wenn du Probeklausuren bekommst, arbeite diese akribisch durch und versuche so viel wie möglich davon zu behalten. Du wirst erstaunt sein wie weit dich das teilweise in den echten Klausuren bringt. Euer Dozent gibt keine Probeklausuren aus? Kein Problem frage Studenten höherer Semester nach alten Klausuren.

7. Präsentiere dich im Unternehmen

„Underpromise, overdeliver“ heißt es so schön im Neudeutschen. Zeige deinem Unternehmen, dass du wertvoll bist. Melde dich freiwillig für Aufgaben, bearbeite sie schneller als vorgesehen und du wirst sehen, dass dich das enorm weit nach vorne bringt.

7 Tipps für die perfekte Bachelorarbeit

7 Tipps für die perfekte Bachelorarbeit

1. Zeitplan

Wenn du deine Bachelorarbeit rechtzeitig, am besten schon 2 Wochen vor Abgabetermin fertig haben möchtest, solltest du dir einen guten Zeitplan zurecht legen. Wer kennt es nicht? Man schiebt Sachen wochenlang vor sich her und denkt man hat noch ewig Zeit. Bis einem dann kurz vor Abgabetermin auffällt wie viel eigentlich noch gemacht warden muss. Bei so etwas wichtigem wie deiner Bachelorarbeit sollte dir das besser nicht passieren. Plane früh und plane mit ausreichend Puffer!

2. Gute Literatur

In einer Bachelorarbeit wird auch viel zitiert und aus anderen Quellen gezogen. Du musst nicht für alles das Rad neu erfinden. Achte nur darauf, dass du gute und passende Literatur hast. Am besten sind immer Primärquellen. Und bitte verwende keine unseriösen Internetseiten. Diese haben in einer Bachelorarbeit nun wirklich nichts verloren.

3. Doppeltes Überprüfen

Wir alle machen Fehler. Das ist auch nicht schlimm, sondern völlig normal. Du hast deine Textpassagen selbst noch einmal gegengelesen und meinst sie ist nun völlig fehlerfrei? Hole dir liebere noch eine zweite, besser eine dritte Meinung ein. Denn mit der Zeit wird man blind für seine eigenen Fehler.

4. Gutes Thema

Vielfach kann man sich sein Thema für die Bachelorarbeit aussuchen oder zumindest in eine geeignete Richtung lenken. Daher nimm ein Thema, das dir Spaß macht. Denn so bleibst du dauerhaft am Ball und bist motiviert. Nichts ist lästiger als eine Bachelorarbeit über ein gähnend langweiliges Thema zu schreiben.

5. Passe deinen Stil an

Jeder hat seinen eigenen Stil. Das gilt auch für den Bewerter deiner Bachelorarbeit. Da wäre es doch schade, wenn dein Stil nicht zu seinem passt oder? Deshalb versuche in Gesprächen herauszufinden wie der Stil deines Betreuers ist und was er hören möchte, damit eine gute Note garantiert ist.

6. Prägnant schreiben

Komme zum Punkt. Eine Bachelorarbeit ist kein Roman, sondern sollte dem Leser neue Erkenntnisse vermitteln. Wenn du dich ständig wiederholst und um den heißen Brei herum schreibst hilft das keinem weiter. Vermeide es Sätze in anderem Wortlaut, aber mit sinngemäß selben Inhalt zu schreiben. Die Versuchung, die Seiten zu befüllen ist groß, aber lass es lieber sein.

7. Fange mit Stichpunkten an

Ein leeres weißes Blatt Papier oder ein leeres Word-Dokument sind schrecklich. Die ersten Worte sind meistens die schwierigsten. Bist du einmal im Schreibfluss läuft es einfach weiter. Mein Tipp ist es, dass du für jedes Kapitel immer mit Stichpunkten anfängst. An denen kannst du dich dann beim Schreiben entlangbewegen und diese ausformulieren. So fällt es dir viel leichter.

7 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

7 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung um ein Duales Studium

Du möchtest unbedingt einen dualen Studienplatz bekommen? Wir geben dir hier unsere 7 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung, damit aus deinem Wunsch auch Realität werden kann! Wir haben dir hier auch unsere eigenen Erfahrungen mit Bewerbungen geteilt.

1. Auf die Optik und Haptik achten

„Der Inhalt ist entscheidend“, so dachte ich immer. Bis ich in der Personalabteilung meines Unternehmens die Berge an Bewerbungen gesehen habe. Da es in manchen Unternehmen so viele sind, werden zuerst alle aussortiert, die optisch nicht so viel hermachen. Erst dann wird eine inhaltliche Analyse durchgeführt. Also verschenke nicht dein großes Potential! Das Auge isst nicht nur mit, es liest auch mit und führt unterbewusst zu einem Urteil.

2. Formale Kriterien erfüllen

Es wird von dir ein Bewerbungsfoto verlangt? Dann sende das auch mit! Oftmals passieren die Fehler nicht auf einer bewussten Ebene, sondern viel mehr auf einer unterbewussten. Vor lauter Aufregung können schnell kleine aber wichtige dinge vergessen werden. Daher empfehle ich dir, beim ersten Durchlesen der Anforderungen eine Liste mit den Kriterien zu erstellen. Diese kannst du dann abhaken und weißt auch mit Sicherheit, dass du nun alle wichtigen Dinge beigefügt hast.

3. Bewerbungsschluss beachten

Ja, so etwas passiert leider häufiger als wir denken. Notiere dir das Datum ganz fett-sonst ist die Chance weg!

4. Genau über das Unternehmen informieren

Denke nochmal einen Moment an den Berg von Bewerbungen zurück, den ich dir geschildert habe.  Nehmen wir mal an, du bist die Person aus der Personalabteilung, die sich nun diesen Berg an Bewerbungen durchliest. Welche Bewerbungen würden dir dann besonders positiv erscheinen? Die mit einem 08/15-Anschreiben sicherlich nicht. Sondern die Bewerbungen, in denen du auf ehrliche Art und Weise deine Stärken darstellt,  aber auch warum du und das Unternehmen deiner Meinung nach hervorragend voneinander profitieren können.

5. Stell dich in ein gutes Licht

Beim Bewerbung schreiben darfst du ruhig ein wenig „ausholen“ und zu deinen Stärken stehen! Schließlich bewirbst du dich ja, sprich du machst Werbung für dich. Ganz wichtig ist es dabei aber, stets ehrlich zu bleiben. Unwahrheiten gehören in keine Bewerbung! Auch Details können in einem späteren Bewerbungsgespräch dich immer weiter in die Enge treiben. Also positiv und wahr, aber durchaus selbstbewusst formuliert.

6. Lass eine erfahrene Person drüberlesen

Ich glaube dieser Tipp ist unbezahlbar! Bestimmt kennst du irgendeine Person aus deinem Freundes- oder Verwandtenkreis, die sich mit Bewerbungen gut auskennt. Zeige dieser Person deine Bewerbung und frage um Rat. Sie kann dir wertvolle Tipps geben, die deine Chancen erhebliche erhöhen.

7. Nach Ankunft erkundigen

Du hast deine Bewerbung abgesendet und nach einigen Tagen keine Rückmeldung erhalten? Dann rufe freundlich in der Personalabteilung an, und frage nach, ob deine Bewerbung eingegangen ist. Das macht direkt einen guten Eindruck auf dich, weil du deinem potentiellen Arbeitgeber damit zeigst, dass dir die Stelle besonders wichtig ist.

Wenn du, lieber Leser, diese Tipps beachtest, dann steht einer erfolgreichen Bewerbung nichts mehr im Wege. Wir drücken dir jedenfalls die Daumen und wünschen dir viel Erfolg!

7 Tipps für eine erfolgreiche Theoriephase

7 Tipps für eine erfolgreiche Theoriephase im Dualen Studium

Die Theoriephase an der Uni ist schon deshalb wichtig, weil du beim Nichtbestehen der Klausuren aus dem Studium ausgeschlossen wirst. Damit genau das nicht passiert, möchte ich dir heute 7 Tipps aus eigener Erfahrung geben, wie du eine möglichst erfolgreiche Theoriephase absolvieren kannst! 

1. Leistungsfähig sein

Leistungsfähig sein. Das klingt ja eigentlich selbstverständlich. Wenn ich jedoch die Nacht zuvor nicht im eigenen Bett verbracht habe, sondern tanzend in den Clubs der Stadt und das ganze mit entsprechender Menge an Flüssigkeit-dann kann zumindest ich am Folgetag nicht die volle Leistung erbringen. Klar, ich sitze trotzdem in der Uni – aber eben nur körperlich. Denn zumindest an meiner Uni gibt es eine Anwesenheitspflicht. Darin unterscheidet sich das Duale Studium auch vom normalen Studium. Am Ende musst du für dich selbst herausfinden, ob du es dir leisten kannst,  in der Uni nur eine begrenzte Aufmerksamkeit zu haben. Ab und an mal eine Ausnahme zu machen, dass dürfte deinen Noten nicht zu sehr schaden.

2. Aufmerksamkeit ist die halbe Miete

Ich gebe es ja zu: Auch ich erwische mich selbst immer wieder dabei, auf mein Handy anstatt die Lernmaterialien zu schauen. Unter solchen Voraussetzungen fällt die Wissensaufnahme aber schwerer.  Daher bin ich schon bestrebt, mein Handy während der Vorlesung aus zu lassen. Klar, es fällt nicht immer ganz einfach, aber es erspart dir eine Menge Zeit für die Klausurvorbereitung daheim. Also hinterfrage dich selbst einfach immer wieder…

3. Übungen nacharbeiten

In vielen Fächern geben die Dozenten bzw. Professoren mir Übungsaufgaben mit nach Hause. Erstaunlicherweise kommen diese in ihrer Art und Weise den Klausuraufgaben oft recht ähnlich…ist also ein Tipp für die „faulen“ unter uns. Durch das Bearbeiten dieser Aufgaben dürfte es euch in der Klausur dann viel einfacher fallen…

4. Mit Kommilitonen austauschen

Du hast ein kompliziertes Thema nicht gleich verstanden? Kein Problem, dass geht jedem von uns Studenten mal so. Mach dir keinen Kopf und gebe nicht auf, sondern frag doch einfach mal die Könner in deinem Kurs. Denn einige Professoren haben fachlich zwar eine große Ahnung, können ihr Wissen aber nicht gut vermitteln. Bestimmt bieten deine Kommilitonen dir ihre Hilfe an. So kommst du erst gar nicht in einen Lernrückstand.

5. Zur Vorlesung erscheinen

Dieser Punkt erklärt sich eigentlich von alleine, wenn du Punkt 2 beachtest. Oftmals denke auch ich: „Warum soll ich nur zu diesem Prof in die Vorlesung gehen, der kann doch eh nicht erklären!“ So einfach ist es aber nicht. Auch wenn ich während der Vorlesung das Gefühl hatte, dass eine Vorlesung nichts bringt, so habe ich am Klausurtag dennoch davon profitiert.

6. Nicht in die letzte Reihe sitzen

Ja, in den hinteren Reihen zu sitzen mag sich zwar angenehmer anfühlen, doch leidet die Aufmerksamkeit sicherlich darunter. Wenn es dein Ziel ist, deine Theoriephase möglichst erfolgreich abzuschließen, würde ich dir davon abraten. Ich selbst musste bereits mehrmals feststellen, dass ich den Professor hinten nicht hören konnte, entweder weil es vorne laut war oder der Professor besonders leise. 

7. In der Stunde vor der Klausur besonders aufmerksam sein

Wenn du besonders gute Noten schreiben möchtest, würde ich an deiner Stelle genau das tun! Immer wieder lässt sich entlocken, welche Themen besonders wichtig sind oder welche in den bevorstehenden Prüfungen wohl eher nicht abgefragt werden. Dies geschieht nicht immer durch die direkte Kommunikation, sondern oft über eine indirekte Ebene. Wiederholt der Professor ein Thema ständig? Ein gutes Indiz, dass dieses Thema arg wichtig werden könnte….

 

7 Tipps für eine erfolgreiche Praxisphase

7 Tipps für eine erfolgreiche Praxisphase im Dualen Studium

Liebe Leser, die Praxisphase ist eine hervorragende Gelegenheit, um sich bereits während des Studiums zu vernetzen und somit die Karrierechancen zu verbessern! Also nutzt diese Chance! Damit ihr eine bestmögliche Praxisphase bekommt, möchte ich euch nun meine 7 Tipps für eine erfolgreiche Praxisphase mitgeben.

1. Rechtzeitig organisieren

Damit ihr wirklich Spaß haben könnt, solltet ihr auch in der richtigen Abteilung landen. Also klärt rechtzeitig vor Beginn der eigentlichen Praxisphase mit eurem Arbeitgeber mögliche Einsätze ab. So habt ihr möglicherweise eine größere Auswahl zwischen den Abteilungen. Damit ihr euch dann für die richtige Abteilung entscheidet, könnt ihr euch bei anderen Studenten eures Unternehmens rumhorchen, was euch in den einzelnen Abteilungen erwartet. Außerdem könnt ihr ggf. einen Vorabbesuch machen, um euch einen ersten Eindruck zu verschaffen. Bei machen Arbeitgebern könnt ihr die Abteilung aber auch nicht auswählen.

2. Vorab Kontakt aufnehmen

Sofern ihr Tipp 1 berücksichtigt habt, könnt findet euer nächster Praxiseinsatz bereits in eurer Wunschabteilung statt. Sobald diese feststeht, könnt ihr einen ersten telefonischen Kontakt aufnehmen oder vorbeischauen. Dadurch könnt ihr euch schon kennen lernen. Dabei bietet es sich auch an, euch in der Abteilung nach den Erwartungen an euch zu erkunden.

3. Vorbereitet erscheinen

Bevor es nun wirklich losgeht, informiert euch am besten schon mal im Netz nach der jeweiligen Abteilung. Sammelt einfach ein bisschen Wissen. Dann könnt ihr zu Beginn der Praxisphase schon richtig punkten.

4. Freundlichkeit kann jeder

Einer meiner früheren Chefs hat mal zu mir gesagt: „Egal ob jung oder alt, studiert oder nicht, dick oder dünn, eines kann jeder: Freundlichkeit!“ Und da kann ich ihm nur zustimmen. Als angestellter Student bekomme ich von meinem Arbeitgeber ja Gehalt bezahlt-und kann mir Wissen aneignen. Im Gegenzug sollte Freundlichkeit wohl wirklich drin sein. Viel mehr aber bin ich so freundlich wie möglich, weil mir der Praxiseinsatz dann auch selbst viel mehr Spaß macht. „Du willst selbst ein Lächeln bekommen? Dann schenke anderen eines!“

5. Arbeitswillen und Lernbereitschaft aufzeigen

Am Abend läuft das total herbeigesehnte Fußballspiel-doch auf der Arbeit ist noch was zu tun? Solche Situationen dürften wohl allen von uns bekannt sein. Wir sind im Dilemma. Meine Erfahrung hat mir jedoch gezeigt, dass sich ein gesunder Arbeitswille und eine entsprechende Lernbereitschaft immer auszahlen. Im ersten Moment mag es eine harte Entscheidung sein-doch langfristig entscheidet sich in genau solchen Situationen, wohin dein Weg gehen wird.

Das verrückte dabei: Oftmals führt die entsprechende Einstellung sogar dazu, dass dein Chef dich doch zum Fußballspiel gehen lässt. Denn er weiß, er hat einen guten Mitarbeiter gefunden, der das Unternehmen voranbringt. Solch einen Mitarbeiter gilt es zu halten! Außerdem ist durch ein Entgegenkommen des Chefs der Mitarbeiter wieder motiviert, am nächsten Tag mehr Leistung zu erbringen. Ich weiß, ich habe dieses Beispiel vereinfacht dargestellt und in der Realität läuft es nicht immer so. Ich habe aber eben auch beobachtet, dass die grundsätzliche Einstellung gegenüber deinem Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Praxisphase ist.

6. Feedback einholen

Zu Beginn in einer neuen Abteilung begehe ich immer unzählige Fehler. Natürlich nicht absichtlich 😉 Viel mehr weiß ich einfach noch nicht so gut, wie die Abläufe sind. Worauf es besonders zu achten gilt. Daher hole ich mir Feedback ein. Nach 2 Wochen Aufenthalt frage ich meine Vorgesetzten gerne darum. Danach versuche ich die Tipps und Anregungen bestmöglich umzusetzen. So hat es bisher auch noch immer geklappt, am Ende für das Unternehmen einen Beitrag zu leisten. Und natürlich selbst unglaublich viel zu lernen.

7. Pünktlichkeit und gutes Benehmen

Zugegeben: Dieser Punkt ist eigentlich ja selbstverständlich. Aber ich möchte ihn hier dennoch kurz aufführen, weil er eben besonders wichtig ist. Wenn du all meine Tipps befolgst, steht einer erfolgreichen und spannenden Praxisphase nichts mehr im Wege. Ich wünsche dir möglichst viel Spaß und Erfolg! Hinterlasse einen guten Eindruck, denn man sieht sich im Leben bekanntlich ja immer zweimal… 😉

7 Tipps für effektives Lernen

7 Tipps für effektives Lernen

1. Richtig Planen

Wir alle kennen es doch: Kurz vor den Klausuren fällt uns auf, wie viel wir eigentlich lernen müssen. Ein riesen Berg voll Themen wartet auf uns. In Nachtschichten und in aller Hektik muss der ganze Stoff reingeprügelt werden. Dabei könnte das Lernen auf Klausuren auch so entspannt sein. Wenn du dir rechtzeitig vor den Klausuren einen Plan schreibst, wann du auf welche Klausur lernen möchtest, kannst du dir diesen Stress ersparen. Probiere es einfach mal aus!

2. Leistungsfähig sein

Beim Lernen eignen wir uns Wissen an. Wenn du aber in der Nacht zuvor die Hüften schwingen lassen hast, und dich dazu die ganze Nacht mit Getränken versorgt hast, fällt dir schon beim Aufwachen auf, dass das Heute nichts Produktives mehr werden kann. Da hilft dann auch das dreifache Zähneputzen und der Konsum von 5 Litern Wasser und eine Kanne voll Kaffee nicht mehr viel-du wirst an diesem Tag nicht so gut vorankommen wie im ausgeschlafenen, erholten Zustand. Mein Tipp: Feiere einfach nach den Klausuren, denn dann hast du einen Grund mehr zu feiern 😉

3. Nicht ablenken lassen

Nun hast du meine Ratschläge befolgt und dir sowohl einen Plan geschrieben, und du bist auch ausgeschlafen. Doch wenn du nun deine Zeit damit verbringst, mit der neuen Affäre in die Stadt zu gehen und danach noch einen Kaffee daheim zu trinken, dann wird das mit dem Lernfortschritt schon wieder nichts werden. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir auch raten, dein Handy währenddessen auszuschalten.

effektives Lernen
Lege direkt los und halte dich nicht unnötig auf

4. Direkt loslegen

Mir selbst geht es oft wie folgt: Ich habe mir vorgenommen, heute viel zu lernen. Davor „muss“ ich aber noch ins Fitnessstudio gehen, die Spülmaschine ausräumen, Wäsche wasche, ja sogar Staubsaugen und die Fenster putzen! Immer wieder erwische ich mich selbst dabei, alles zu tun, nur nicht zu lernen. Daher nehme dir vor, direkt nach dem Aufstehen loszulegen. Dann bist du auch irgendwann fertig und den Rest des Tages kannst du wieder mit den Dingen verbringen, die dir wirklich Spaß machen.

5. Pausen machen

Nun hast du alle Fettnäpfchen des Lernens erfolgreich umgangen und bist voll bei der Sache. Jedoch solltest du gerade jetzt nicht über das Ziel hinausschießen, und alles am Stück reinknallen. Denn ähnlich wie beim Muskelaufbau besteht sonst die Gefahr, dir einen „Lernmuskelkater“ einzufangen. Am nächsten Tag erwartet dich möglicherweise der berüchtigte Blackout. Daher mache ich persönlich spätestens alle 2 Stunden eine kleine Pause und alle 4 Stunden eine größere Pause mit Frischluft. Danach fällt mir auch die Konzentration wieder viel leichter!

6. Auf die richtige Ernährung achten

Ich liebe fettiges, nahrhaftes Essen (und nein, dass sieht man mir nicht an 😉 ). Und so habe ich auch schon folgenden Fehler gemacht: Nachdem ich morgens sehr produktiv und erfolgreich gelernt habe, habe ich mir zur Belohnung mittags einen richtig deftigen Burger gegönnt. Dazu gab es eine große Portion Pommes. Danach bin ich dann nicht wie eigentlich geplant zurück an den Schreibtisch, sondern in ein tiefes Mittagsloch gefallen. Ich musste immer mehr Gähnen, mein Körper war mit der Verdauung beschäftigt. Selbst krampfhafte Versuche, wieder aus dem wohlig-warmen Bett zu entkommen, sind gescheitert. Daher achte ich seitdem auf bekömmliche Ernährung in meinen Lernphasen, nicht zu fettig, nicht zu viel Zucker.

7. Die richtige Einstellung haben

Du hast es fast geschafft. Doch wenn du diesen und zugegebenermaßen wichtigsten Punkt nicht beachtest, werden all deine Bemühungen im Misserfolg enden. Denn am Schluss musst du auch bereit sein, zu lernen. Gib dir selbst die Chance. Hab vertrauen in dich. Du bist unglaublich leistungsfähig! Wir Menschen können großes erreichen – wenn wir nur wollen!

 

Wir hoffen dir 7 wertvolle Tipps für effektives Lernen gegeben zu haben und wünschen dir jetzt größtmöglichen Erfolg bei deinen anstehenden Klausuren! 🙂

Duales Studium Wirtschaftsinformatik Application Management Erfahrungen

Duales Studium Wirtschaftsinformatik Application Management Erfahrungen

Duales Studium Wirtschaftsinformatik Application Management ErfahrungenWir haben mit Karina und Felix  gesprochen und sie teilen heute ihr Erfahrungen über das Duale Studium Wirtschaftsinformatik Application Management.

 

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden?

Karina: Bereits zu Beginn der Oberstufe war mir klar, dass ich nicht „normal“ studieren wollte, da mir das zu theoretisch erschien. Zwar wusste ich damals noch nicht genau, was ich studieren wollte, aber das ich studieren wollte war für mich irgendwie sicher. Ich habe auch lange überlegt eine Ausbildung zu machen, allerdings haben mich Erfahrungen von einer guten Freundin von mir bezüglich der Berufsschule abgeschreckt. Also musste eine Alternative her.

Ich weiß auch gar nicht mehr so genau wann ich von dem dualen System erfahren habe, aber ich war mir direkt sicher: das will ich machen! Klar hat auch der Anreiz Geld zu verdienen dazu beigetragen, dass ich mich schlussendlich für das duale Studium entschieden habe und ich glaube auch jeder der anderes behauptet lügt 😀 Für mich war das schlussendlich eine perfekte Kombination aus Ausbildung und Studium, eben Praxis und Theorie vereint. Ein weiterer Pluspunkt war für mich, dass das Studium an einer Hochschule eher für mich greifbar war, kleinere Klassen und eine schulische Atmosphäre mit festem Stundenplan. Ich muss an dieser Stelle auch gestehen, dass mich damals die Universität mit ihren riesigen Hörsälen etwas abgeschreckt hat. Das Ganze erschien – und erscheint mit teilweise noch – so riesig und anonym, das gefällt mir nicht.

Felix: Mir wurde es als ein besserer Karrierestart gegenüber einem normalen Studium verkauft.

Was studierst du und beschreibe dein Studiengang kurz?

Karina: Ich studiere Wirtschaftsinformatik Application Management in Fachrichtung Bank, das ist quasi die Schnittstelle aus BWL und Informatik. An der DHBW setzt sich der Studiengang etwa aus 60 % BWL und 40 % Informatik zusammen, ich finde, dass das eine gute Mischung ist. Ich hatte Module wie Marketing, Recht, BWL, VWL, FiBu und natürlich mein Bankfachliches-Profil im wirtschaftlichen Teil – um nur einige zu nennen. Im Informatik Bereich finden sich Module wie Java- und Web-Programmierung, Datenbanken und Grundlagen der IT, Kommunikationssysteme und Betriebssysteme auf dem Semesterplan. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit uns in den letzten beiden Semestern (ich komme jetzt in das sechste) zu spezialisieren: entweder in Richtung Consulting oder Programmieren. Ich entschied mich für ersteres und bin vollends mit meiner Auswahl zufrieden, da ich im Unternehmen auch in einer vertrieblichen Abteilung angesiedelt bin.

Felix: Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Das ist eine Mischung aus Informatik und BWL.

 

Was gefällt dir an deinem Studium?

Karina: Ich mag die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis. Ich bin im Vertrieb eingesetzt und dadurch, dass ich jedes Mal in der gleichen Abteilung sitze kann ich mittlerweile auch schon richtig mitarbeiten. Und zum Ende hin jeder einzelnen Phase merkt man, dass man sich wieder richtig auf die Uni oder das Arbeiten im Unternehmen freut. Jetzt zum Ende hin fand ich auch die Spezialisierung klasse und bin ehrlich gesagt froh, dass ich für’s erste nichts mehr programmieren muss.

Felix: Zum einen gefällt mir die gute örtliche Lage der DHBW Mannheim und zum anderen die Vielfalt von Theorie und Praxis. In einem Dualen Studium ist nicht bloß alles graue Theorie.

 

Was macht dir keinen Spaß?

Karina: Das letzte Semester war echt hart. Bei uns wurden Module aus dem sechsten in das fünfte Semester gezogen, wodurch wir bereits dort all unsere Klausuren aus dem sechsten Semester schon geschrieben haben, das war teilweise wirklich stressig. Auch das pendeln zum Betrieb geht mir langsam ans Mark. Mein Unternehmen ist in Frankfurt und viele in meinem Jahrgang haben sich dafür entschieden, nur in Mannheim zu wohnen und mit dem ICE dann während der Praxisphase zu pendeln. Einige Module fand ich auch echt anstrengend und der Sinn von so manch einer Veranstaltung hat sich mir bis jetzt immer noch nicht ganz erschlossen.

Felix: Meiner Meinung nach werden die Unianforderungen von der Unternehmensseite nur mäßig erfüllt.

 

Welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach für ein Duales Studium mitbringen?

Karina: Ein duales Studium ist in meinen Augen auf jeden Fall anstrengender oder gar stressiger als normal zu studieren. Man sollte also ein gewisses Maß an Ehrgeiz und Disziplin mitbringen, aber ich finde, dass das nicht ganz so stark der Fall ist wie es meistens den Eindruck erweckt. Man sollte sich auch definitiv im Karen darüber sein, dass man im Betrieb auch Verantwortung übernimmt und das ist grade das tolle daran. Für meinen Studiengang ist ein gewisses mathematisches oder logisches Verständnis sicherlich von Vorteil und eine PC-Affinität sollte auch vorhanden sein.

Felix: Man braucht eine gewisse Reife für den Arbeitsalltag. Am besten ist, wenn man schon vorher einmal ein paar 40 Stunden Wochen gearbeitet hat.

 

Wie stressig empfindest du dein Duales Studium?

Karina: Bis auf das letzte Semester eigentlich nicht anstrengender als die Oberstufe am Gymnasium, wenn ich ehrlich bin. Zurzeit schreibe ich an meiner Bachelor-Arbeit. Da kann es ab und an stressig werden, aber ich denke nicht, dass das großartig anstrengender ist, als im normalen Studiengang. Klar, man kann keine Klausuren „schieben“ und ein gewisser Druck ist da, aber das ist definitiv machbar!

Felix: Ich persönlich finde ein Duales Studium gar nicht so stressig. Jedoch nur weil ich es fast ohne lernen schaffe.

 

Warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Karina: Ich habe in der elften Klasse in der Oberstufe Biologie abgewählt und Informatik gewählt, da es mich interessiert hat. Mit PCs konnte ich schon immer gut, also dachte ich „warum nicht?“ Ein reines Informatik-Studium wäre mir allerdings zu theoretisch und trocken gewesen und „nur“ Programmieren wollte ich an sich im Berufsleben nicht wirklich. Als ich mich das erste Mal dann nach dualen Studiengängen erkundigt habe, bin ich auf einer Seite gelandet, die einen erst mal einen Test machen lässt, was zu einem passt (Azubiyo.de). Dort wurde mir dann unter anderem Wirtschaftsinformatik empfohlen. Nachdem ich mich dann noch etwas damit auseinandergesetzt habe, habe ich mich schlussendlich dafür entschieden und ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Wahl. Außerdem ist es immer ganz lustig bei anderen die Reaktionen zu sehen, wenn ich erzähle, dass ich Wirtschaftsinformatik studiere. Da kommt dann meistens ein ungläubiges „was wirklich?!“ zurück. Das ist wirklich unterhaltsam!

Felix: Der Studiengang passt zu meinen Vorlieben und bietet mehr Chancen als die reine Informatik.

 

Würdest du wieder Dual studieren und warum?

Karina: Ja, definitiv. Ich finde den Schul-Charakter sehr gut und fühle mich in einem kleineren Kurs viel wohler. Auch denke ich, dass die Kombination aus Theorie und Praxis eine willkommene Abwechslung gibt und gleichzeitig ein gewisses Maß an Sicherheit. Denn man bekommt auch in den Theorie-Phasen das Gehalt weiterbezahlt.

Felix: Ja, ich brauche den Druck eines Unternehmens im Rücken als Motivation.

 

Was war das coolste Erlebnis deines Studiums?

Karina: Schwer zu sagen, ich glaube das coolste Erlebnis gibt es so nicht. Es sind vielmehr viele kleinere Momente, die das ganze Studium zu einem einzigen Erlebnis machen. Angefangen von Erstsemester-Partys, einzigartige Dozente, über witzige Fahrten im ICE zusammen mit den anderen bis hin zu abends nach der Arbeit mal gemütlich in einer Bar noch was trinken. Ich glaube, dass das Coolste am Studium die Leute sind. Man lernt Leute aus ganz Deutschland kennen, die einem echt ans Herz wachsen und beste Freunde werden.

Felix: Mir gefiel gut, dass man viele neue interessante Leute kennengelernt hat.

 

Weißt du schon wie es nach deinem Studium weitergeht?

Karina: Die Chancen stehen sehr gut, dass ich ein Übernahme-Angebot von meinem Unternehmen bekomme und das werde ich auch annehmen. Ich habe neben dem Studium meinen ADA-Schein gemacht und bin jetzt selbst in der JAV bei uns aktiv und möchte mich auch für die kommenden dualen Studenten einsetzen. Ansonsten denke ich, dass ich nebenberuflich meinen Master machen werde. Allerdings weiß ich noch nicht in welche Richtung es mich da genau treibt.

Felix: Ich werde in einem Job mit Inlands- sowie Auslandsaufenthalten arbeiten.

 

Hast du Tipps für Leute, die auch in deiner Fachrichtung studieren wollen?

Traut euch! Viele Mädchen denken, dass Informatik nichts für sie ist (wir sind im Studiengang bei uns auch nur 8), aber das ist echt nicht nur was für Jungs. Ansonsten hilft wie oben bereits erwähnt, ein mathematisches und logisches Verständnis. Außerdem sollte man sich für Informatik im weiteren Sinne interessieren. Programmier-Kenntnisse sind keine von Nöten, da man wirklich alles im Studium lernt.

Felix: Nein

 

Wir bedanken uns bei Euch beiden!

Ich hoffe Ihr konntet einen kleinen Einblick in ein Duales Studium Wirtschaftsinformatik Application Management gewinnen. Falls Ihr noch Fragen habt, lass uns doch ein paar Kommentare da.

 

Duales Studium BWL Dienstleistungsmanagement Erfahrungen

Duales Studium BWL Dienstleistungsmanagement Erfahrungen

Duales Studium BWL Dienstleistungsmanagement Erfahrungen: Wir haben mit Freddy gesprochen und er teilt heute seine Erfahrungen über sein Duales Studium BWL Dienstleistungsmanagement! 

 

Duales Studium BWL Dienstleistungsmanagement Erfahrungen
Freddy, ehemaliger Dualer Student

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden?

Weil ich Einblicke in die Medienbranche bekommen wollte und mir der Praxisbezug sehr gut gefallen hat. Ich hatte eine Band und wollte mein Wissen im Medienbereich vertiefen. Mir war die wirtschaftliche Ausrichtung des Studiengangs wichtig. Mein Arbeitgeber ist ein bekanntes Medienunternehmen gewesen. Daher hat es perfekt gepasst.

 

Was hast du studiert und beschreibe dein Studiengang kurz?

Ich studierte von 2012 bis 2015 den Studiengang BWL-Industrie/Dienstleistungsmanagement an der DHBW Stuttgart. Zu den Vorlesungsinhalten gehören neben den für ein BWL-Studium üblichen BWL und VWL-Vorlesungen Studienfächer, die einen tiefen Einblick in Dienstleistungen und industrielle Prozesse und deren Verbindung ermöglichen. In vielen Unternehmen werden industrielle Produkte zusammen mit Dienstleistungen verkauft. Hier die Brücke zu spannen ist das Ziel des Studiums.

 

Was gefällt dir an deinem Studium?

Am Besten war der „Rundumeinblick“ in verschiedene Unternehmensbereiche, man lernt sein Unternehmen von allen Seiten kennen, dass bringt mir heute noch richtig viel. Ich weiß schon genau, wie es in einem Unternehmen zugeht und wie der Arbeitsalltag in den verschiedenen Abteilungen aussieht.

 

Was macht dir keinen Spaß?

Am schlimmsten war für mich Auswendiglernen von bestimmten Dingen. Um eine gute Note zu erhalten, war weniger das Verständnis erforderlich sondern mehr  das sture Auswendiglernen. Das finde ich schade.

 

Welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach für ein Duales Studium mitbringen?

Einsatzbereitschaft und organisatorische Fähigkeiten, man sollte schon planen können für eng getaktete Prüfungen.

 

Wie stressig empfindest du dein Duales Studium?

Mein Duales Studium war schon zeitaufwendig, weil die Anwesenheit in den Vorlesungen verpflichtend ist. Ich bin aber nie voll verzweifelt vor den Prüfungen. Unterm strich ist es gut machbar.

 

Warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Wegen dem coolen Medienunternehmen.

 

Würdest du wieder Dual studieren und warum?

Ja, ich würde es nochmal machen. Genau gleich. Ohne dieses Studium würden mir wichtigste Grundlagen fehlen, auf die ich heute aufbauen kann.  Das Studium hat in kurzer Zeit viele Grundvoraussetzungen geschaffen. Der hohe Praxisanteil hat mir sehr geholfen. Auch die problemlose Einbindung meines Auslandsemesters hat mir sehr gefallen.

 

Was war das coolste Erlebnis deines Studiums?

Mein Auslandsaufenthalt. Mit Abstand das Beste, was mir in meinem Leben bisher passiert ist. Ich wurde in eine komplett andere Kultur reingeworfen, konnte viel lernen und erleben. Sehr wertvolle Lebenserfahrungen sammeln.

 

Weißt du schon wie es nach deinem Studium weitergeht?

Ich habe nochmal ein Bachelorstudium an einer normalen Uni angefangen. Heute führe ich mein eigenes Unternehmen, humtechmedia.com, ebenfalls im Medienbereich.

 

Hast du Tipps für Leute, die auch in deiner Fachrichtung studieren wollen?

Man sollte wissen:  Es ist nicht so einfach, mit einem BWL-Abschluss an einer Dualen Hochschule anschließend an einer normalen Uni  einen Masterplatz in Wirtschaftswissenschaften zu bekommen. Dafür sammelt man zu wenig Mathe-Credits während eines Dualen Studiums.

 

Vielen Dank Freddy.

Ich hoffe ihr konntet nun einen kleinen Einblick in das Duale Studium BWL Dienstleistungsmanagement erhalten. Habt ihr Fragen? Dann hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar. 🙂

Duales Studium BWL Handel Erfahrungen

Duales Studium BWL Handel Erfahrungen

Duales Studium BWL Handel Erfahrungen: Wir haben mit Sören gesprochen und er teilt heute seine Erfahrungen über sein Duales Studium BWL Handel! 

Duales Studium BWL Handel Erfahrungen
Sören, ehemaliger Dualer Student

 

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden?

Ich habe damals in der Schule gemerkt: Die reine Theorie ist nichts für mich. Da konnte ich es mir nur schwer vorstellen, im Studium ausschließlich theoretisches Wissen anzueignen. Ich habe nach einer Alternative gesucht. Von einem Dualen Studium erhoffte ich mir mehr Praxisbezug und die direkte Einbindung in mein Unternehmen.

 

Was hast du studiert und beschreibe dein Studiengang kurz?

Ich habe mich für den Studiengang BWL-Handel zwischen 2012 und 2015 an der DHBW Stuttgart entschieden. Neben BWL und VWL  handelten die Vorlesungen in meinem Studiengang rund um den Handel, dies beinhaltete Handelsmarketing, Informatik, Handelsrecht und die gesamte Betriebswirtschaftslehre.

 

Was gefällt dir an deinem Studium?

Ein Semester besteht aus 3 Monaten Theorie und 3 Monaten Praxis. Dadurch bin ich schon zu Studienzeiten in das Geschäftsleben eingetaucht und konnte dort bereits wertvolle Erfahrungen sammeln und mir mein Netzwerk aufbauen. Ich konnte die Unternehmenswelt mit dieser Art des Studiums schon früh kennen lernen. Darüber bin ich aus heutiger Sicht sehr dankbar. Ich sehe bei uns im Unternehmen immer wieder, dass frische Uniabgänger mit einem Bachelor/-Masterabschluss anfangs sehr überfordert sind – das Problem hat man mit einem dualen Studium nicht. Zudem besteht ja bereits ein enger Kontakt zum Praxispartner, aus dem sich in meinem Fall auch eine Übernahme ergeben hat.

 

Was macht dir keinen Spaß?

Wie in jedem Studiengang gab es gewisse organisatorische Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Beispielsweise waren die Klausuren sehr ungleichmäßig verteilt, ich habe viele direkt am Anfang des Studiums geschrieben. Auch hat mir ein freiwilliges Angebot über das Kernstudium hinaus ein wenig gefehlt, bei dem ich mir zusätzliche Kompetenzen in weiteren Bereichen hätte aneignen können.

 

Welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach für ein Duales Studium mitbringen?

Ich kann ein Duales Studium nur Personen empfehlen, die anwendungsorientiert Denken und Handeln. Den Willen und das Interesse, die Dinge in der Praxis anzuwenden sollte also definitiv vorhanden sein.

 

Wie stressig empfindest du dein Duales Studium?

Auf einer Skala von 1 bis 10 eine 8, den Stress habe ich mir aber teilweise selbst gemacht durch falsches Timing vor Klausuren. Teilweise gab es 7-8 Klausuren in einem einzigen Semester, gerade am Anfang wurde es ein wenig viel. Ich habe es natürlich trotzdem geschafft, trotz meinem Drang nach der Praxis – statt der Theorie. 😉

Warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Bei mir kam es eher zufällig dazu. Ich habe Ausschau nach einer Firma im Startup/- Internetbereich gehalten und habe dann bemerkt, dass dieses Unternehmen den Dualen Studiengang BWL-Handel anbietet. Dass es in Richtung BWL gehen sollte war, bedingt durch meinen schulischen Werdegang, schon vorprogrammiert.

 

Würdest du wieder Dual studieren und warum?

Ich würde wieder Dual studieren, man muss es aber abhängig davon machen, was man danach machen will. Man legt sich schon vorab für eine gewisse Richtung fest, und kann dann nicht mehr so einfach wechseln.

 

Was war das coolste Erlebnis deines Studiums?

Wir hatten ein Projekt namens „Cool Hunter“ für eine Apothekengruppe in Deutschland und mussten in Gruppen verschiedene Konzepte der Apotheken analysieren, was in ganz Europa stattgefunden hat. Wir haben Ideen gesammelt, ein Konzept ausgearbeitet und überlegt wie eine Apotheke in Zukunft aussehen könnte bzw. wie das weitere Geschäftsmodell der Apotheken in Zukunft aussehen könnte. An diese Erfahrung im Ausland erinnere ich mich sehr gerne zurück, da das Gewinnerkonzept auch in die Realität umgesetzt wurde.

 

Weißt du schon wie es nach deinem Studium weitergeht?

Ich wurde von meinem Unternehmen übernommen, dass hat sich schon eineinhalb Jahre vor dem Studium herausgestellt.

 

Hast du Tipps für Leute, die auch in deiner Fachrichtung studieren wollen?

Zusammen mit meinen Kommilitonen von anderen Arbeitgebern habe ich festgestellt: Man sollte sich nicht vom Gehalt der Firmen locken lassen, denn die Betreuung und Chancen nach Studium sind sehr viel wichtiger. Ich würde also vor allem auf die Qualität der Firma und deren Ruf achten.

 

Vielen Dank Sören.

Ich hoffe ihr konntet nun einen kleinen Einblick in das Duale Studium BWL Handel erhalten. Habt ihr Fragen? Dann hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar. 🙂