Duales Studium Freizeit: Wie beschäftigt ist man wirklich?

Duales Studium Freizeit: So etwas scheint es als Dualer Student nicht mehr zu geben. Oder etwas doch? So schlimm wie man oft hört ist es nicht. Erfahre in diesem Artikel wie das mit der Freizeit im Dualen Studium wirklich aussieht.

Hat man als Dualer Student so etwas wie Freizeit?

„Der Duale Student ist nie überfordert … Außer er hat plötzliche Freizeit.“

Nils meint zu Duales Studium Freizeit:

Viele Leute haben Angst, dass wenn sie dual studieren keine Freizeit mehr haben. Das Wörtchen „keine“ ist natürlich extrem und in seiner eigentlichen Bedeutung angewandt würde, das bedeuten: Schlafen, Lernen, Essen, Lernen, Schlafen etc.

Das ist natürlich nicht der Fall. Man hat auch als dualer Student noch Freizeit. Jedoch ist diese nicht so üppig wie noch zu Schulzeiten, wo man jeden Nachmittag frei hat und sich seine Zeit dann selbst gestalten konnte. Je nach Phase hast du entweder einen ganz normalen Arbeitstag und bis um 17 Uhr oder so daheim, musst dafür aber nichts mehr lernen oder du hast einen manchmal vollen Stundenplan und bist schon um 16 Uhr oder auch früher daheim, müsstest aber eigentlich noch etwas lernen.

Duales Studium Freizeit
Als Dualer Student hast du noch ausreichend Freizeit.

Wie man sieht, kann man den Freizeitbegriff nur schwer beschreiben, da das von vielen Faktoren abhängt und sich auch jede Person unterscheidet. Ich versuche es trotzdem mal ein weniger näher auszuführen. Dafür unterteile ich  die Freizeit während der Theorie- und Praxisphase.

Duales Studium Freizeit in der Theoriephase

Je nach aktuellem Stundenplan kommt es häufiger vor, dass man Nachmittage oder ganze Tage frei hat. Während der Klausurenphase sollte man dann natürlich lernen, aber während der ganz normalen Vorlesungszeit hat man hier die Zeit völlig frei zur Verfügung.

Duales Studium Freizeit in der Praxisphase

Hier sieht es schon etwas anders aus, trotzdem hast du auch hier noch Freizeit. Oder denkst du, dass alle Arbeitnehmer in Deutschland keine Freizeit haben? Denn während deiner Praxisphasen bist du nichts anderes als ein Arbeitnehmer. Hier hast du nach Feierabend noch genügend Zeit, den Rest des Tages frei zu gestalten. Es soll auch Menschen geben, die ihre Arbeit mit nach Hause nehmen, was ich allerdings nicht empfehle und auch nicht selbst praktiziere. Man wird als Dualer Student also nicht zum Workaholic.

Zur Überforderung der Freizeit: Als dualer Student hast du ein sehr strukturiertes Leben, da du deinen Stundenplan vorgegeben bekommst und hier kaum Möglichkeiten bestehen, diesen großartig zu verändern. Daher ist plötzliche Freizeit doch manchmal etwas überraschend und man weiß im ersten Moment nicht was man machen soll, aber dieses Gefühl legt sich schnell bei Seite.

Fazit: Es ist richtig, dass man weniger Freizeit als ein normaler Student hat. Allerdings ist es falsch zu sagen, dass man überhaupt keine Freizeit mehr hat. Denn das ist nicht der Fall. Ich habe immer noch ausreichend Zeit Sport zu treiben, Freunde zu treffen, zu lesen etc. Allerdings plane ich meine Freizeit nun viel ausführlicher als das noch zu Schulzeiten der Fall war.

Jonathan meint zu Duales Studium Freizeit:

Freizeit. Freie Zeit. Zeit zur freien Verfügung. Warum mögen wir Menschen Freizeit? Weil wir dann tun können, was wir mögen? Dann müssten ja alle Hartz-4-Empfänger die glücklichsten Menschen der Welt sein-weil sie doch so viel Freizeit haben wie kein anderer.

Mich macht viel mehr die Mischung aus beruflicher und freier Zeit Spaß. Denn wer sich den richtigen Studiengang bzw. Arbeitgeber sucht, bekommt in der Arbeit nicht nur eine Menge heraufordernde und spannende Aufgaben, sondern auch Kontakt mit Kollegen und Wertschätzung.

Überbeansprucht bin ich selten-vielleicht mal unmittelbar vor einer Klausur. Aber ich finde es definitv cool, Businessprojekte zu verfolgen und das Unternehmen voranzubringen. Wenn ich dann nach einem 8-Stunden-Arbeitstag, einer Stunde Pause und zwei Stunden Fahrt nach Hause komme, habe ich immer noch genug Zeit für Hobbies, Freunde und die Familie.